Whether it is internationally well-known specialities or real insider tips for connoisseurs: Eastern Switzerland and Liechtenstein know how to tempt you, with their traditional and natural products, with award-winning gourmet restaurants and rustic taverns.

Schon eher eine Königssuppe, die mit Bouillon, Lauch, Kartoffeln, Butter und Rahm zubereitet wird – und mit feinem Riesling-Sylvaner aus dem Schaffhauser Blauburgunderland. Am besten mit einem Rahmhäubchen drauf. Mmm!

Seit 1928 werden die Gottlieber Hüppen hier hergestellt. 11 Millionen der kleinen Leckerbissen entstehen in der gleichnamigen Firma pro Jahr. Jede Hüppe wird in Handarbeit gebacken, wie eine Zigarre gerollt und zum Schluss mit Schokolade- oder Amaretto-Masse gefüllt.

So auch beim Bloderchäs: Er wird in den Regionen Toggenburg, Werdenberg und Liechtenstein aus geronnener Milch und ohne Lab hergestellt, was in der Mundart «Blodermilch» bedeutet. Der fettarme Käse schmeckt gut zu Ribelmais, Knöpfli oder Kartoffeln. Ein typischer Genuss aus der Region!

Zarte Stücke vom Rindstotzen werden mit Gewürzen gepökelt, dann mit ausgesuchten Hölzern und Kräutern geräuchert. Wie genau? Daru.ber schweigen sich die Metzger aus – jeder macht seine Mostbröckli anders. Ein Familiengeheimnis, vom Vater auf den Sohn vererbt.

Die goldgelben Käsknöpfle, die im «Ländle» – dem benachbarten Liechtenstein – schon fast die Nationalspeise darstellen. Zu frischen Knöpfle gehören würziger Reibkäse, knusprig geröstete Zwiebeln und frisches Apfelmus. Auf den Sonnenterrassen oder vor einem Cheminée im Winter macht das «Knöpfeln» besonders viel Spass.

Sie rösten noch heute den gequellten Mais, bis er ribelig (leicht knusprig) wird. Dank initiativen Rheintalern konnte dieser traditionelle Mais gerettet werden. Im Sommer 2000 wurde der Rheintaler Ribelmais als zweites Produkt unseres Landes mit der geschu.tzten Ursprungsbezeichnung AOC ausgezeichnet.

Auch am 1. August, dem Nationalfeiertag, darf die berühmte St. Galler Kalbsbratwurst nicht fehlen. 2007 wurde sie ins Register der Ursprungsbezeichnung «Geschützte Geographische Angabe» (GGA) eingetragen. Darauf sind die St. Galler Metzger stolz! Nur bestes Kalbfleisch, wenig Speck und Milch dürfen zwischen die Zipfel. Am liebsten essen die Schweizer ihren Liebling braungebrannt vom Grill, begleitet von einem knusprigen Bürli.